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... ihm, dass die flammgeschützte Einfassung des Holley-Vergasers Wellen warf (Seite 41) – und so reproduzierte Allin diesen kleinen Fehler bewusst beim Neuteil! Zweites Beispiel: Die offenbar hektisch aufgepinselte Startnummer 2 am Heck. Wie auf Seite 43 gut zu erkennen, rann die weiße Farbe in eine der beiden Kühllufthutzen über. Für Allin zeugt das von der Arbeitsweise des damaligen Teams: »Trag eine Rennnummer auf, und zwar JETZT und GLEICH«, malt er es sich in seinem Kopf aus. »Wir könnten so was perfekt machen. Doch so waren die Jungs damals nicht gepolt. Ich möchte solch ein Projekt nicht als Ausweis meiner Fertigkeiten verstehen. Sondern alles so machen, wie es ursprünglich war.« Indem er alte Fotos studierte und seine Talente in den Bereichen Fabrikation, Bearbeitung, Schweißen, Lackierung und Karosseriebau einbrachte, ist es Allin gelungen, den P/1046 wiederaufzubauen. Genauso wie er am 18. Juni 1966 um 16 Uhr auf dem Startplatz des Circuit de la Sarthe stand. 24 Stunden und 4841 Kilometer später fuhr der von Bruce McLaren und Chris Amon gesteuerte Mark IIA als Sieger durchs Ziel. Dicht gefolgt von zwei weiteren Ford und als inszeniertes Fotofinish, das aber nach Meinung der Rennleitung nur einen Sieger kennen konnte. Henry Ford II war es egal: Das Blue Oval hatte seinen größten Sieg im internationalen Motorsport errungen und Ferrari ...
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