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... eine Aermacchi dabei war. Wie erkennen sie die bloß im Dunkel der Nacht? Am Klang? Die Farbe kann es ja nicht sein, bis mir das sprichwörtliche Licht aufgeht! Die italienischen Kollegen zeichnen sich durch eine äußerst lässige Lichtanlage aus, um nicht zu sagen – die meisten fahren ohne Licht! Das merke ich, als ich um Haaresbreite die Kollision mit einer Morini Turismo 350 vermeiden kann, deren Fahrer sein fehlendes Rücklicht damit ausgleicht, dass er auch keine Rückspiegel hat, um sich ganz auf seinen Vordermann zu konzentrieren und den Anschluss nicht zu verlieren. Insgesamt 242 Motorräder starteten in Mailand, um die fast 2000 Kilometer in den Süden Italiens in Angriff zu nehmen. Dabei sind kleine Zweitakter mit 50ccm wie Kreidler, Laverda und Hercules an der Spitze unterwegs, gefolgt von der »Rollerbande«, bei deren Fahrzeugen es sich um Lambretta und Vespa handelt. Sie sind meine persönlichen Helden auf dieser Tour, die oft schraubend am Wegrand ihre kleinen Krafträder wieder zum Laufen bringen. Auf Grund der Hitze in den verkapselten Karosserien bleiben viele mit Kolbenklemmern liegen. Ihnen folgen die Seitenwagenteams mit zum Teil martialischen Geräten von KMZ und Chang Jan. Und schlussendlich folgen die einzelnen Hubraumklassen mit Baujahren der Maschinen von 1935 (zwei MAS Motorräder) bis 1977 (Honda CB 400 und 550). Damit sind ...
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