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... aus zehn Bandeisen-Stäben , die längs aufgestel lt waren. Die ersten 25.000 Exemplare sollen mit diesem sogenannten »Slat Grill« ausgerüstet worden sein, sogar die Ford Prototypen hatten diesen Grill . Später übernahm der MB aber den leichteren, gepressten Grill des Ford GPW mit neun Speichen. Heute nutzt die Jeep-Designsprache sieben Speichen. Zurück zum Jeep aus dem Kanton Aargau, der ein Jahr nach dem Krieg in der Schweiz auf die Straße kam. Viele Jeeps blieben nach dem Weltkrieg in Europa, weil sich ein Rücktransport in die Vereinigten Staaten nicht lohnte. Sie wurden verschrottet oder verkauft, zum Beispiel in die Schweiz. Im Rahmen der Aktion Surplus vom Office of Foreign-Liquidation 1946 kaufte die Schweizer Armee 500 gebrauchte MB und GPW zu 3600 Franken das Stück. Schon bald wurden sie durch modernere Jeeps ersetzt, ausgemustert und an Privatleute abgegeben. Auch einige Fahrzeughändler, Schweizer Garagisten, importierten ausgediente MB und GPW Jeeps. Sie wurden vor allem an Bauern verkauft, aber auch Förster und Jäger schätzten die Fähigkeiten des Jeeps. Einige Fahrzeuge wurden ausgeschlachtet und vor allem die Motoren zum Antrieb anderer Maschinen verwendet. Ob dieser Jeep privat oder von der Armee angekauft wurde, ist nicht bekannt. Der Bruder des heutigen Besitzers entdeckte ihn in den 1960er-Jahren als typischen Scheunenfund. Stark ...
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