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... Fahrzeuge zum Testen bestellen. Jede der drei Firmen soll 1500 Exemplare bauen – mit den Leistungsdaten des BRC. Trotz Protest von Bantam bekommt die Konkurrenz alle Pläne zu sehen. Fords GP (General Purpose genannt) und der Quad-Nachfolger von Willys, der MA (Military A), werden Klone des Bantam. Willys MA trumpft mit dem kräftigsten Motor von 60 PS auf, der GP schafft 46 und der BRC sogar nur 40 PS. Doch der MA ist mit 1100 Kilo viel zu schwer, obgleich die Armee einem Gewicht von 980 Kilo zugestimmt hat. Der MA wird also abgespeckt wie ein Rennwagen, selbst der Lack wird gewogen. Am Ende hat der Willys gerade ein paar Gramm weniger als gefordert – solange kein Staub auf ihm liegt , heißt es. Nachdem 4500 Testfahrzeuge über Stock und Stein gefahren waren, entscheidet sich das Verteidigungsministerium für den Willys Overland. Den Ausschlag gibt die Robustheit der Karosserie, der starke 2,2-Liter-Motor»Go Devil« (Laufteufel), dessen Fahrleistungen die besten sind und der im Testbetrieb die wenigsten Ausfälle hat sowie der Preis. Am 23. Juli 1941 geht der erste Auftrag über 16.000 Stück raus, der später auf 18.600 erweitert wird. Preis pro Jeep: 739 Dollar. Produktion: 125 Stück am Tag. Der große Verlierer ist Bantam, denn neben Willys bekommt auch Ford am 10. November einen Lizenz-Produktionsauftrag, um den steigenden Bedarf zu decken. Und Ford hatte ...
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