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... überzeugt kann der Dottore von dem Wagen aber nicht gewesen sein, bereits anderthalb Jahre später verkauft er das Vignale- Coupé in La Spezia an einen Domenico Giogio. Und das zu einem Dumpingpreis von 900.000 Lire, weniger als ein neuer 1100 TV ab Werk kostet. Weitere zwei Jahre später geht der Wagen kurz vor Weihnachten nach Bologna und wird zugelassen auf einen Rinaldo Minetti. Der ist offenbar ein Händler oder Wiederverkäufer und reicht den Fiat nach nur sechs Wochen im Januar 1959 weiter an einen Oscar Vuga in Modena. Dort wird er offenbar erstmals wertgeschätzt und bleibt im Herzen der »terra di motori« für zwei Jahrzehnte. Jetzt wird die Spur dünner und nur aus der Eintragung in den FIA-Papieren von 1990 lässt sich der mutmaßlich fünfte Besitzer ableiten, ein Enrico Molinari aus Brescia. Das klingt nach Mille Miglia und es ist offenkundig, dass der Fiat 35 Jahre nach seiner Verwandlung durch Vignale in den Händen passionierter Autofahrer angekommen ist. In diesem Jahr fährt Molinari zusammen mit Cristoforo Paterlini die Neuauflage der berühmten Rallye mit und belegt einen respektablen 39. Platz in der Gesamtwertung. Danach ist der Vignale offenbar noch einige Jahre als Teamfahrzeug für die Scuderia Sportitalia in Brescia im Einsatz, bis ein Teil der Fuhrparks verkauft wird. Dort entdeckt ihn ein Österreicher Ende des letzten Jahrtausends und fährt ...
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