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... als veritable Mogelpackungen entpuppten kennen wir alle. In unserem Fall stand vor dem unbesehenen Kauf ein langer und intensiver E-Mail-Austausch zwischen amerikanischem Verkäufer und deutschem Käufer, in dessen Verlauf die Überzeugung aufkam, es mit einem seriö- sen Händler zu tun zu haben. Das war auch dringend nötig, denn unabhängige Informationen über das Auto gab und gibt es praktisch nicht. Wer wissen will, wo die Grenzen von Google liegen, der konnte das bis vor Kurzem mit dem Suchbegriff »Banjo GT« austesten. Selbst die sonst allwissende Suchmaschine förderte praktisch nichts Erhellendes zu Tage. Erst vor etwas mehr als einem Jahr tauchten Informationen über den Designer und Erbauer auf, der 1991 starb: William B. Philips, ein intelligenter, aber überaus dickköpfiger und eigensinniger Eigenbrötler. Das letzte von vermutlich nur 11 gebauten Banjo Exemplaren soll er seinem Neffen vermacht haben mit der Auflage, es niemals zu verkaufen, sondern an seine Cousine weiterzugeben, wenn er es selbst nicht mehr behalten wollte. Und sollte auch die kein Interesse daran zeigen, dann müsse er es zerstören. Philips konstruierte und designte den Banjo GT offenbar selbst und fertigte mit ein paar Angestellten in Mineral City, Ohio, in klassischer Fiberglas Bauweise auch die Coupé- und Roadster-Karosserien der wenigen Wagen. EIN PAAR POLAROIDS, eine ...
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