Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... in West-Beirut anrichteten. Um zu helfen, die Not zu lindern, parkte der Besitzer des RS seinen Porsche in dem Gebäude neben seinem Haus und fuhr stattdessen einen Krankenwagen für das Libanesische Rote Kreuz. Auf Druck seiner Familie stimmte er schließlich zu, den gefährlichen Job als Krankenwagenfahrer aufzugeben. Doch an seinem letzten Arbeitstag, im Sommer 1985, kam er nicht mehr nach Hause. Kurz danach traf eine Mörsergranate das Gebäude neben dem Haus der Familie, ein Teil davon stürzte auf den RS und beschädigte das Dach des Wagens schwer. Als die Feindseligkeiten schließlich nachließen und langsam wieder Normalität Einzug in das Land hielt, bekam die Familie, die den Libanon längst verlassen hatten, einen Anruf von jemandem, der in die Wiederaufbauarbeiten involviert war. Er hatte das Auto entdeckt und wollte wissen, was er damit machen sollte. 2007 rief die Tochter des ehemaligen Besitzers aus heiterem Himmel bei James an. Sie erzählte ihm, dass ihre Familie vor Jahren aus Beirut weggezogen war und dass sie den alten Rennwagen ihres Vaters verkaufen wollte. »Als ich die Geschichte hörte, fiel ich fast vom Stuhl«, erzählt Josh. Nach einer langen Unterhaltung, setzte sich James in ein Flugzeug Richtung Beirut, um vor Ort die Authentizität des RS anhand der Schlüsselelemente zu verifizieren, die ihm Josh mit auf den Weg gegeben ...
Kommentare