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... frage ich vorsichtig. »Ein Loch in der Benzinleitung ist nie ein schönes Loch«, sagt er dazu. Immerhin ist das Eis essbar, und nebenbei checke ich schon mal die Notruf-Nummern meines vor Tagen abgeschlossenen Schutzbriefes. Minuten spä- ter sind wir zurück auf der Straße, defekt ist nur ein Überlauf, wie wir festgestellt haben. Das Leck ist immer dann kein Leck mehr, wenn der brummige, aber zugkräftige Vierzylinder die Arbeit aufnimmt. Die Kilometersteine ziehen sanft vorbei. Die Geschwindigkeit steigt auf 120 km/h, und wenn ich ganz mutig bin sogar auf 130. Langsam aber sicher verabschieden sich die hochgezogenen Augenbrauen und heimlichen Ängste. Die majestätische Kreuzfahrt entlang der Adriaküste wird langsam zum Genuss. Abendmahl in Rimini? Warum nicht? Um Mitternacht erreichen wir das Ferrari-Städtchen und checken gleich gegenüber den Heiligen Hallen im Hotel ein. Mein Vater, ein harter Hund, teilt sich das Zimmer mit Nathan, dessen Schnarchen die Richterskala selbst unten in der Rezep tion erschüttert. Meine und Tobys Kammer ist riesig, die Kingsize-Matratzen sind fast so gemütlich wie ein DS-Sessel. Am nächsten Morgen wirkt mein Vater erschöpft, zwischen seinem und Nathans Bett waren offenbar nur zehn Zentimeter Abstand. Die hängenden Schultern, als er unter unserem Gelächter nach draußen schlurft, sind unvergesslich. So ein Road Trip ...
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