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... entworfen wurde, ist der M1 erstaunlich benutzerfreundlich. Das Dogleg-Getriebe wird mit steigender Temperatur gefügiger, und auch wenn die Schaltung nie wirklich leichtgängig ist, macht es Spaß, sie richtig hinzukriegen. Das Ansprechverhalten des Motors ist bei niedriger Geschwindigkeit gut, Theatralik an der Ampel ist also nicht notwendig. Aber ich bin gespannt, ob der M1 wirklich so schnell ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Deshalb drücke ich das Pedal in die Fußmatten, als wir – mit offenen Fenstern und im dritten Gang – auf der Autobahn kurz hinter München in den Tunnel fahren. Bei 60 km/h lässt die Reaktion ein bisschen auf sich warten, aber es gibt Hoffnung. Ab 4000 Umdrehungen geht der Motorsound in den Keller – Gänsehaut pur. Die Beschleu nigung ist jetzt eindrucksvoller, und in kürzester Zeit sind wir am Drehzahllimit und dann im vierten Gang. Ein dicht auffahrender BMW 320d ist schnell abgehängt, und ich bin versucht, weiter aufzudrehen... wenn hier nicht Tempo 120 wäre. Ich bremse ab, zufrieden, dass der 277 PS starke Motor noch immer gut durchzieht. BMW wollte mit dem M1 in den Bereich des Porsche 911 Turbo vordringen, der mit ein paar hundert Mark Unterschied im selben Preissegment angesiedelt war. Aber ist der M1 genauso schnell wie der Porsche? Kaum ist die Geschwindigkeitsbegrenzung auf gehoben, lasse ich meinen ...
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