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... mit hydraulischen Spannern, die neue Trocken sumpfschmierung und vor allem die neue Brennkammer mit größeren Einlassund Auslassventilen.« Heute sind Hunderte von Ingenieuren am Design, der Entwicklung und dem Testen eines neuen Serienmotors beteiligt. In den 1960er Jahren war das anders. »Wir hatten fünf oder sechs Ingenieure, die am Design und der Entwicklung arbeiteten und den Motor dann testeten, und einer war für die Elektrik zuständig. Wir waren nur eine kleine Gruppe, aber es gab hunderttausend Dinge, die bei einem Serienmotor zu tun waren.« Als Piëch 1965 zum Technikchef bei Porsche avancierte, wurde Mezger mit der Leitung der neu geschaffenen Rennsportabteilung betraut. Er hatte damit die Verantwortung für die kompletten Rennwagen. In den Jahren 1965 bis 1973 reihte sich eine Neuentwicklung an die andere, und Mezgers neue Abteilung war geradezu am bersten vor neuen Ideen und Erfahrungen. Die Porsche-Ingenieure avancierten zu Meistern des Gitterrohrrahmen-Designs. Sie übten an den Modellen 906, 910, 907, 908 und 909, bis sie schließlich beim Rennporsche 917 angekommen waren. Ihr großes Ziel – das in den späten 1960er Jahren immer irgendwie außer Reichweite zu sein schien – war ein Sieg in Le Mans. Angetrieben von Piëchs Durchsetzungsvermögen fand man die Siegformel. »Der 917 war eine Weiterentwicklung dessen, was wir ...
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