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... dass er nicht aussah wie sie. Und diejenigen, denen das italienische Styling gefiel, erwarteten brutale Aggressivität statt hochbeiniger Vielseitigkeit. Doch die Zeiten und Normen ändern sich. Der AC 428 wird dieses Jahr 50. Auch wenn er – als eine der schönsten aller angloamerikanischen Kreationen – nicht zu den wichtigsten automobilen Meilensteinen gehört, hat das Image des 428 doch eine erhebliche Aufwertung erfahren. Sein Wert hat sich in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt, unser 1969er Modell wird für knapp 200.000 Euro angeboten. Wer ihn fährt, dürfte sich verwundert fragen, warum er so lange unterschätzt wurde. Um zu verstehen, wie und warum der 428 entstanden ist, muss man sich in Erinnerung rufen, dass die Nachfrage nach der Cobra nie außerordentlich groß war. Sie mag das mit Abstand am häufigsten nachgebaute Auto der Welt sein, doch damals war sie kein wirklicher Verkaufsrenner. Die Produktion des AC-eigenen Mk III (der kein Cobra-Emblem trug) verlief, um es vorsichtig auszudrücken, nicht ideal. Ein neues Modell musste her, also befasste sich AC-Geschäftsführer Derek Hurlock ab Mitte der 1960er-Jahre mit Konzepten für ein etwas erwachseneres, zeitgemäßeres Auto. Wie man Motoren konstruiert, wussten sie bei AC, damit hatten sie viel Erfahrung gesammelt. Doch die Wirkung der Cobra und ihr Einfluss auf die Entwickler war ...
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