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... SCHWEIER www.renaultmuseum.de ab 1968 sind technische Probleme eher selten und Motorlaufleistungen von 200.000 oder 300.000 keineswegs selten. Auch die Getriebe sind langlebig und lassen sich wunderbar leicht schalten. Die frühen Motoren neigen im Alter jedoch zu undichten Zylinderkopfdichtungen und damit zu erhöhtem Ölverbrauch. Problematisch sind bei den Urmodellen auch die Antriebswellen mit offenen Kreuzgelenken, die maximal 50.000 Kilometer halten. Letzte Schwachpunkte: die verschleiß- freudigen Radlager und die bis 1968 verbaute Einkreis-Brems anlage (leistungsschwach, Bremszylinder gern undicht, blockierende Kolben). Zum Glück wurde sie im Sommer 1968 durch eine weitaus bessere Zweikreis-Anlage ersetzt. Ersatzteile sind »in Deutschland nicht so üppig«, so Schweier, der nebenher das einzige öffentliche Renault-Oldtimer- Museum in Deutschland betreibt. »Doch in Frankreich und den Niederlanden findet man alles, was man braucht.« Und das zu durchaus humanen Preisen. FA ZIT Die frühen Ur-Modelle sind aufgrund einiger technischer Schwächen im alltäglichen Einsatz nur bedingt geeignet. Diese Schwächen sind – abgesehen von der Rostanfälligkeit – bei den Nach-’68ern komplett ausgemerzt worden. Hier entscheidet rein der persönliche Geschmack, welches Modell es denn nun sein soll. Leistung, Optik, Ausstattung – für jeden Geschmack ist ...
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