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... die alte Hurtu- Fabrik übernehmen musste. Es folgte eine Serie von Entwürfen für Peugeot- Darl’Mat-Rennroadster, -Cabrios und -Coupés, doch zu einem der größten Automobildesigner aller Zeiten wurde Paulin mit Einzelanfertigungen für Pourtouts reine Rennchassis. Zu seinen Meisterwerken zählen zwei ultraschnelle viersitzige Coupés: das eine eine Auftragsarbeit von Louis Delage, das andere für André Embiricos mit dem Chassis eines 4,25-Liter-Derby-Bentley mit Overdrive der LE-Serie. Noch sieben Jahrzehnte später wurden beiden Designs in Pebble Beach als Sieger gefeiert. Paulins letztes Projekt für Pourtout war eine Serie von vier Aerocoupé-Aufbauten für den Talbot- Lago T150C SS. Sie basierten auf dem Rennfahrwerk mit kurzem Radstand (2,65 Meter), das bei der Rallye Paris-Nizza im August 1937 erstmals zum Einsatz kam. Keine 30 wurden davon gebaut, alle hatten Chassis der 90100er Serie, und die meisten Karosserien stammten von Figoni & Falaschi. Anders als Figonis Goutte d’Eau-, Wassertropfen-Coupés sahen die – optisch etwas gestreckteren – Pourtout Aerocoupés nicht nur wahnsinnig elegant aus, sie machten auch auf Rennstrecken eine gute Figur. Die ersten beiden Aerocoupés bestellte ein Händler und Amateurrennfahrer namens Parent. Doch nur das Chassis mit der Seriennummer 90119 wurde vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs fertiggestellt. Es ...
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