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... überall, wo er auftauchte, für geniale Lösungen sorgte – und kurz darauf für maximale Unruhe: Giotto Bizzarrini, Schöpfer des Ferrari 250 GTO und des Lamborghini V12, der Mann hinter Iso Grifo und Bizzarrini 5300 GT. Am 6. Juni 1926 in Quercianella südlich von Livorno geboren, begeistert sich der junge Giotto schon sehr früh für Automobilrennsport. Nach einem Maschinenbaustudium an der Universität in Pisa heuert Bizzarrini Mitte der 1950er-Jahre bei Alfa Romeo an, wo er für die Fahrwerksentwicklung der Giulietta verantwortlich war. Kurz darauf, 1957, stößt der gerade 31-Jährige als Chefingenieur zu Ferrari, wo das heute wohl teuerste Auto der Welt – der legendäre 250 GTO – zu seinem Meisterstück gerät. In Folge der berühmten »Palastrevolte« von 1961 verlässt auch Bizzarrini Ferrari. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei ATS gründet er sein eigenes Entwicklungsbüro Autostar. Hier entwirft er unter an derem den ersten Lamborghini V12. Doch seine bekannteste Arbeit liefert er einem Unternehmen, das mit Kühlanlagen groß und reich geworden ist und nach dem Krieg mit dem Kleinstwagen Isetta eine eigene Fahrzeugproduktion begonnen hat. Bei Iso wirkt Bizzarrini beratend bei der Entwicklung des Iso Rivolta (erst später umbenannt in Rivolta GT). Das Konzept – italienisches Design mit amerikanischem V8 – sollte Giotto Bizzarrini gemeinsam mit Iso-Entwickler ...
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