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... noch ein wenig feiner nuanciert werden könnte. Jaguars C- und D-Promi-Auftritt auf der Mille Miglia des vergangenen Jahres ließ allerdings schon erste Zweifel daran aufkommen, ob es am Ende wirklich um die Bewahrung der Historie der Marke und deren behutsamen Einsatz zur Unterstützung des Neuwagenverkaufs geht, oder eher um die Ausbeutung der eigenen Geschichte im Dienste sensationsträchtiger Headlines. Spätestens seit der peinlichen Panne im jüngsten F-Type Werbefilm scheint aber klar, dass bei Jaguars Heritage-Aktivitäten der Beat des Hollywood Boulevards den Ton angibt. Dass dabei eine historische Geisterfahrt herauskommt, ist entweder niemandem aufgefallen, wird im Dienste des schönen Scheins bewusst in Kauf genommen, oder man hat die eigenen Klassik-Spezialisten einfach nicht konsultiert, die den Fauxpas vermutlich rechtzeitig bemerkt hätten. Für den Einsatz im Boom-Markt China verpflichtete Jaguar nicht nur Brit-Promi David Beckham, sondern ließ sich dazu auch gleich einen millionenschweren Werbefilm von Starfotograf Peter Lindbergh produzieren. Der beginnt historienträchtig mit einem Le-Mans-Start auf der Rennstrecke von Goodwood und einem imposanten Lineup von nicht weniger als zwanzig C-Types. Heroenhaft in Szene gesetzt, sprintet David Beckham zum ersten Auto, schwingt sich ins Cockpit und führt das Feld der Verfolger auf die Strecke. Leider ...
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