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... überhitzte, Cobb schloss auf Eyston auf und zog kurz vor der Ziellinie mit am Ende nur 0,2 Sekunden Vorsprung an ihm vorbei. Eyston legte erfolglos Protest dagegen ein, dass er von Cobb behindert worden sei. Cobb bekam den Sieg zugesprochen, und der gute Captain gab einen aus. Fairer Sportsmann. Cobb war angefressen, dass der Bentley von Birkin im Rennen etwas schneller war (220,48 km/h gegenüber 214,04 km/h), und ging das Problem in der altbekannten Art und Weise an. Er steckte noch mehr Geld in das Projekt und beauftragte Thomson & Taylor, die den teuren Napier-Railton auf die Räder stellten. Den Delage verkaufte er an Oliver Bertram, der damit erfolgreich bei den Brighton Speed Trials, in Brooklands, Shelsley Walsh und Southport Sands antrat. Die Rennkommissare in Brooklands sorgten sich währenddessen darum, dass die Rekordfahrzeuge nicht halten würden. Also verhängte man ein Maximalalter von zehn Jahren für alle Rekordversuchsfahrzeuge, das der Karriere des Delage ein jähes Ende bereiten sollte. 1935 kam noch ein Aufschub von einem Jahr dazu, das der Geschichte des großen Rennwagens noch ein überraschendes Kapitel hinzufügte. Sacre bleu. Die zierliche Kay Petre hatte Gwenda Stewart in ihrem Derby- Miller zu einem Rennen über zwei Runden in Brooklands he rausgefordert – Einsatz 50 Sovereigns. Die winzige Petre, der man ein Sitzkissen ...
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