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... ihn zu Beginn der Sechziger aus dem Nichts in die Oberliga des Showgeschäfts. Gleichzeitig kam das große Geld. Sellers verprasste es für fabelhaftes Blechspielzeug wie nur wenige Promis vor oder nach ihm. Angebissen hatte er spätestens 1959 bei der Auslieferung eines Bentley S1 Continental mit Mulliner-Karosserie. Den betete er derart an, dass er seinem Sohn Michael gründlich den Hosenboden versohlte, nachdem dieser es in aller Unbekümmertheit gewagt hatte, den schimmernden Lack – regal red! – mit Farbe zu bespritzen. Kaum war der Bentley eingefahren, da erstand Sellers von Cary Grant einen Silver Cloud I. Als er von dem genug hatte, schaltete er eine Kleinanzeige in der Times: »Berühmtes Auto sucht neuen Besitzer«. Später kam ein Cloud-III-Coupé mit den versetzt angeordneten Doppelscheinwerfern – den sogenannten »Chinese Eyes« – hinzu, und ab 1963 verlegte er sich mit einem Aston Martin DB4 GT Vantage und einem Ferrari 250 GTE auf Sammlerstücke und Exoten. Beide kamen noch im selben Jahr in seiner Gaunerkomödie Gentlemen Killers zum Einsatz. Doch sein Geschmack war vielseitig. Er liebte auch den Mini-Cooper S. Weil der ihm zu spartanisch war, ließ er das Interieur mit Leder versehen – plus Walnuss- Armaturenbrett, Edelteppichboden, elektrischen Fensterhebern, Schiebedach und einer kräftigeren Heizung. Außen wurde das Fahrzeug mit in den ...
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