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... über Greyhound-Busse, Shellund Lucky-Strike-Logos bis hin zur Coca-Cola-Flasche – kam Exner nicht gut aus, 1944 wurde er ent lassen – und ging zu Studebaker. Die erfrischenden Nachkriegsdesigns von Studebaker werden generell Loewy zugeschrieben, doch zu großen Teilen waren sie Exners Verdienst. 1949 heuerte er bei Chrysler an, wo er später Abteilungsleiter wurde. Die frühen Nachkriegsmodelle von Chrysler hielt Exner – zu Recht – für allzu altmodisch und verschachtelt. Er machte sich umgehend daran, die Formensprache drastisch zu verändern. Sagen wir mal, in Anpassung an das angebrochene Düsenjet- Zeit alter. Dieser Stil, auch »forward look« genannt, war sexy und aufregend. Und er trieb die Verkaufszahlen in die Höhe. »Ex«, wie ihn seine Freunde nannten, war ein großer Fan italienischer Karosseriebauer. Daher baute er eine Geschäftsbeziehung zu einem der besten seiner Zunft auf: Luigi Segre bei Ghia. Exner versprach sich davon die schnelle Produktion erschwinglicher, aber hochwertiger Sonderanfertigungen. Die Fernbeziehung Chrysler-Ghia brachte eine ganze Serie von Ideenautos hervor, die über Jahre hinweg die Öffentlichkeit, auch die Presse und vor allem Chrysler-Kunden begeistert hat. In einem internen Chrysler-Memorandum über das Konzept der Ideenautos wurde festgehalten, so ein Auto müsse »mehr als nur ein Showwagen sein, der ...
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