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... mehr Minis, und die haben immer weniger mit Mini zu tun. Kühlergrill, Heckleuchten, Scheinwerfer wirken wie aufgeblasene Karikaturen ihrer selbst. Mehr Käufer sollen mit mehr Modellen angesprochen werden, bezahlt wird dies mit Eigenständigkeit, jeglicher formaler Stringenz und Eleganz. Das Verwässern einer guten Idee durch Karosserievarianten ist auch bei der Mini-Mutter BMW zu beobachten: allein vom 3er gibt es die Limousine, den Touring, den GT und in der verwandten 4er Reihe das Coupé, das Cabrio und das Gran Coupé. Alle sehen mehr oder minder gleich aus. Hier ein leicht gestrecktes Dach, dort etwas breitere Radläufe, zwei oder vier Türen. Audi und Mercedes machen es mit ihren »four door coupes« und bald SUV Coupés genauso. Diese Variantenvielfalt ist nicht neu. Ein bisschen erinnert sie an die Nachkriegszeit, in der nicht nur die Luxushersteller im Wesentlichen Chassis produzierten, die von Karosseuren eingekleidet wurden. So gab es vom Lancia Flaminia nicht nur die Limousine und das Coupé von Pininfarina, sondern auch Coupés von Touring und Zagato. Für Alfa fertigte Bertone das Coupé auf Giulietta Basis, Pininfarina den Spider und eine Version von Zagato gab es auch. Das war kein rein italienisches Phänomen. BMW ließ sich unter anderem das 3200 CS Coupé von Bertone entwerfen – übrigens von einem jungen Giorgetto Giugiaro, der später ...
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