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... Gestalt an. Hinzu gesellt sich ein in der Leistung auf 215 PS aufgestockter »Adenauer«-Motor. Übertragen auf das Hier und Jetzt sieht es ähnlich aus: Aluminium, Magnesium, Carbon und Gitterrohre als feingeistige Melange für absolut giftigen Vortrieb. Ohne Wenn und Aber. Allerdings: Mind your head. Der Oldie brachte 1954, voll getankt mit 100 Litern Sprit, Reserverad und Werkzeug (SIC!) 1292 Kilogramm auf die Waage und schaffte, je nach verwendeter Getriebeübersetzung, damals den Renommiersprint in knapp unter zehn Sekunden. Der SLS des 21. Jahrhunderts ist mit etwa 1600 Kilogramm bei der Musik und erreicht nach 11,2 Sekunden die magische Grenze. Von 200 km/h! Erst bei 320 ist Schluss mit Vortrieb, auch nur, weil die Elektronik es befiehlt. Aber selbst der alte 300 SL war kein trauriger Stubenhocker. Er stampedete mit seinem Dreiliter-Motor bis zu 260 km/h schnell über Rennstrecken oder Rallyepisten. Mercedes als früher Leistungssportler. Angefangen hat die moderne Sport-Geschichte auf der IAA des Jahres 2009. 55 Jahre nach den ersten Erfolgen des SL 300 stellt Mercedes-AMG den SLS vor. Quasi als Zivilversion für die Straße, nachdem zuvor fünf Jahre lang mit dem SLR eine Hommage an das Uhlenhaut-Coupé gebaut worden war. Ein Brutalo-Kracher, der in Kooperation von Mercedes und McLaren in England gebaut wird. Mit Schmetterlingstüren wie beim Ahn der frühen ...
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