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... waren internationale Teilnehmer. Neben Schweizern, Deutschen und Holländern überraschend viele, die aus Russland anreisten, um den italienischen Frühling zu genießen. Trotzdem könnte der Gegensatz zur Mille Miglia größer nicht sein. Weil es ja nur die Generalprobe ist, war die Stimmung entspannt. Die Veranstalter legten großen Wert darauf, auch die kulinarischen Besonderheiten der durchfahrenen Landstriche zur Geltung kommen zu lassen: mal wurde das Dinner im neoklassischen Theater von Reggio Emilia eingenommen, dann in einem historischen Kloster. Zwischendurch feierte die ganze Truppe im legendären Bambaissa Beachclub. Und bei der Auswahl des Hotels an der Versilia-Küste durfte es gerne auch vom Feinsten sein: Man residierte in der Villa, die viele Jahrzehnte den Agnellis und der Entourage der Großindustriellen als Sommer-Residenz diente. Gleich hinter Reggio Emilia beginnen die Vor boten des Apennin mit seinen burgengeschmückten Hügeln – unter anderem der Burg von Canossa, die der Veranstaltung ihren Namen gibt. Viel wichtiger für die meisten Teilnehmer war aber sicher, dass sich die Straßen aus der Po-Ebene heraus zunächst in langen Kurven bergwärts ziehen, was flottes Fahren ermöglicht. Eskortiert von der Polizia Stradale, der, wie von der Mille gewohnt, Geschwindigkeitsbeschränkungen eher als grobe Anhaltspunkte dienen. ...
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