Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Giuseppe ‚Nuccio‘ Bertone nach dem Zweiten Weltkrieg um das Studio »Stile Bertone« – und verantwortete einige der größten Designs der Auto- Geschichte. Nach Nuccio Bertones Tod 1997 übernahm seine Witwe Lilli das kriselnde Unternehmen. Inhaltlich und finanziell war und blieb es problematisch. 2009 musste die 1958 eröffnete Fabrik an Fiat veräußert werden, 2011 Familiensilber in Form mehrerer Studien versteigert werden. Es ist ein Verlust für alle, denen Klassiker etwas bedeuten. Mit dem Alfa Romeo Giulietta Sprint setzte Bertone 1954 einen Standard für europäisches Automobildesign. Zu einem nicht unwesentlichen Anteil beruht der Nimbus von Lamborghini – mit dem Miura von 1966 und dem Countach von 1974 – auf dem gern gewagten Stil des Studios, ebenso die Origami-Keilformen der 70er-Jahre, nicht zu toppen beim Lancia Stratos Zero und dem Alfa Carabo. Andere machten nach, was Bertone Jahre zuvor angeregt hatte. Sichtbar auch bei einem der wenigen nicht von Pininfarina gezeichneten Ferrari, dem Dino bzw. 308 GT4. Noch 2011 sorgten auf dem Genfer Salon zwei für Jaguar gebaute Studien – B99, eine Limousine mit Selbstmördertüren und ein GT – für Aufmerksamkeit. Kein anderer italienischer Designer hat so viele Jaguar – fünf verschiedene – entworfen: 1957 vier Exemplare des XK 150, 1966 die Studie FT, 1967 den Pirana, 1977 den Ascot. Doch ...
Kommentare