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... ertragreich. Ein Abkommen mit der italienischen Armee über Zündkerzen-Lieferungen wurde annulliert, weil die Dinger ständig versagten. Abrupt endete auch ein Abstecher in den Motorradbau – durch Kauf von Italmoto – weil die Motoren zu Kolbenfressern neigten. So richtig in Schwierigkeiten geriet Orsi durch einen Deal, den ihm kein Geringerer vermittelt hatte als der Argentinier Fangio. Die Perón-Regierung bestellte Fräsen, Orsi sollte liefern. 1955 wurde Perón gestürzt, und seine Nachfolger kamen nicht für die drei Millionen auf, die das Land Argentinien Orsi schuldete. Zu allem Überfluss brach die spanische Re gierung einen Vertrag über die Lieferung von Maschinen-Werkzeug. Im April 1957 war es so weit: die Bank Credito Italiano beschlagnahmte Orsis Vermögen und riet ihm, sein Unternehmen als Bankrott zu erklären. Um mit seinem Konzern solvent zu bleiben, stieß er einen Teil seiner Firmen ab. Je de Lira zählte. Er behielt Maserati – suhlte er sich doch gerne im Glanz der Rennsporterfolge –, doch der Sparkurs brachte es mit sich, dass Maserati endlich Geld machen und nicht verbrennen sollte. An Serien fahrzeugen führte kein Weg vorbei. Zum Glück gab es bei der Firma ein Genie. Jedenfalls ließ Giulio Alfieris spätere Karriere den Schluss zu, dass er genau das war. Sein wohl wichtigstes Projekt war der 3500 GT. Alfieri kam im April 1953 zu ...
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