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... an den texanischen Sammler John O’Quinn. Nach dessen Tod erwarben ihn die Treuhänder von Edsel Fords Erben. Sie beauftragten RM Auto mit der Restaurierung. Die Karosserie war außergewöhnlich gut erhalten, und das Auto wurde in den Zustand von 1940 zurückversetzt. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte der zurückgekehrte verlorengeglaubte Wagen in Pebble Beach – wo eine fehlerhafte Kühlwasserpumpe für dramat ische Überhitzung sorgte. Manches vergeht eben nie... Nachdem die Kinderkrankheiten überstanden sind, fährt der Speedster nun gut. Das Einsteigen ist etwas umständlich – von der Beifahrerseite aus muss man sich hinters Lenkrad quetschen –, aber ansonsten erfüllt es das, was man von einem Ford mit Flathead-Motor erwartet: eine gemächliche, leichte Kraftentfaltung des vor sich hinbrummenden V8, eine kurze Übersetzung (im zweiten Gang anfahren ist kein Problem), die eine lebhafte Beschleunigung ermöglicht, und eine bequeme Fahrt dank der vom Model T abgeleiteten Querblattfedern. Der große Wendekreis ist das größte Manko, und der Motor wird nach einer längeren, langsamen Fahrt immer noch sehr heiß. Seither ist der Edsel viel unterwegs. Er bereist die Vereinigten Staaten, gastiert bei Oldtimer-Veranstaltungen und Motorshows. Irgendwann wird er nach Michigan zurückkehren, ins Edsel & Eleanor Ford House. Es ist tragisch, dass sein ...
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