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... tung, weil heute — seitdem die rotweiß-roten Grenzpfähle gefallen sind — viel mehr als früher in die Alpen gefahren wird. Und Alpenfahrten ohne Schaltung — Oh! Oh! Wir würden heute noch über dieses Problem grübeln, wenn uns nicht kürzlich ein Zufall zu Hilfe gekommen wäre. Und das kam so: Ein guter Freund, dessen Fahrkunst wir oft im Berliner Verkehrsgewühl zu bewundern Gelegenheit hatten, erzählte uns begeistert von seiner Fahrt durch die Alpen, die er mit seinem 2,5-Liter-Adler jüngst unternommen hatte. Alles sei herrlich gewesen: das Wetter, das Land, die Leute, das Essen — nur eins habe ihn geschmerzt: daß der Kühler auf der Großglockner-Straße gekocht habe. Und dabei habe er doch den Motor wirklich geschont. Er sei nur dann auf den nächstniederen Gang gegangen, wenn es der Motor wirklich nicht mehr schaffen wollte . . . Ha! Wie spitzen wir die Ohren! Der Mann kann schalten, sehr fein sogar. Aber er schaltet nicht, weil er meint, daß das Fahren in den kleineren Gängen dem Motor schädlich sei. Da ist die Spur! Da liegt der Hase im Pfeffer! Die Scheu vor dem Schalthebel ist also wahrscheinlich nichts anderes als die Rücksicht auf den Motor! Wir fallen wie der Schweißhund die Fährte an: „Ja, soll denn das Fahren in den kleinen Gängen dem Motor schaden?" „Ei klar! Die Maschine wird doch viel heißer, und außerdem dreht doch der Motor viel ...
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