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... in derselben Lage, in der sich die Römer befanden. als sie Europa zu umspannen sich anschickten, und welche die Postkutsche bei ihrer Einführung vorfand, als ihr nur die ungepflastertcn rohen und grundlosen Naturstraßen des Mittelalters zur Verfügung standen. Obgleich aber heute kein Schwager mehr auf den Landstraßen Europas, vielleicht mit Ausnahme einiger Alpengebiete, zu finden ist. sind unsere Straßen immer noch die der seligen Postkutsche geblieben. Vielleicht sind sie sogar noch schlechter geworden, teilweise wenigstens. Man glaubte sie ja für den Fernverkehr entbehren zu können, als die Eisenbahn ihre eigenen Wege verlangte, heute ist die Landstraße dank dem Fahrrade und dem Automobil bevölkerter denn je. und letzteres bewegt sich auf derselben in einem Tempo, welches das der Eisenbahn auf ihren glatten Schienensträngen weit übersteigt. Die Bestrebungen zur Beseitigung des Straßenstaubes sind älter als Auto und Fahrrad. Vor ca. 100 Jahren schon .begann man in England mit Staubbindevcrsuchcn. Als die Frage durch den ständig wachsenden Automobilverkehr immer brennender geworden war, war es außer England besonders Frankreich, welches sich mit Versuchen in dieser Richtung eifrig befaßte. Während die Bewegung in England von einer großen Interessengemeinschaft. bestellend aus 19 Gesellschaften, unter anderen auch der Automobilindustrie und ...
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