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... erkennen. ]3ei meiner .Heimreise war die Anschaffung eines Motorrades beschlossene Sache. 6 Wochen nach meiner Rückkehr avisierte mir die Bahnvcrwaltung den -Eingang eines „Motocycle". Es war ein französisches, wassergekühltes 3 PS.-„Werner"-Rad und iniif.» wohl an die 3 Zentner gewogen haben. Na, um die Sache kurz zu machen, viel Elende habe ich damit nicht erlebt. Im Sommer ging es leidlich, ich profitierte viel Zeit, und heute wundere ich mich noch manchmal, wie ich bei den damaligen miserablen Wegen überhaupt die Schnelligkeiten erzielen konnte. Ja, man wird bequemer! Es hcrbstelte. Der November mit seinen alles so schön anfeuchtenden Nebeln, mit seinen glitschigen Straßen kam ins Land. Mit ihm meine ersten Stürze. Das wurde auf .die Dauer uuangeneihm. Ich sann auf Abhilfe und Auswege. Alles wurde probiert. Gleitschutzreifen, Stricke um das Hinterrad gewickelt, Seitenwagen. Mit letzterem bin ich auch den größten Teil des Winters gefahren. Das war noch die glücklichste Lösung der Rutsclierei. Eriihjalir 1903 besuchte ich eine Automobilausstcilung. Das Sportsintercssc war erwacht! Zwar gab es iliier recht viel Motorräder der verschiedenartigsten Konstruktionen zu sehen, nielhr noch große schwere Wagen; was ich suchte, einen kleinen leichten Wagen für 2 Personen zu einem mäßigen Preise, fand ich nicht. Üiivcrriclitcter Sache fuhr ich ...
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