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... Aufbruch! In schneller Fahrt gingen unsere neun Autos zur Donau; hier nun mußten wir halten, da eine Unmenge Kolonnen (Munition usw.) vor uns standen — also das war ja sehr langweilig. So ging eine Stunde nach der anderen hin; man fror wie ein junger Hund und hatte nichts zu trinken. Ich schickte meinen Begleiter gegen 10 Uhr abends — so spät war es inzwischen geworden — zur Fähre, und sollte er mal sehen, ob wir nicht bald drankämen. Er kam nach einer Stunde ganz geheimnisvoll zurück und sagte: „Schnell, zwei Autos haben noch Platz!" Ich sagte dem anderen Wagen, der neben mir stand, ein 10 PS - Loreley, Bescheid und schnell angedreht und ab nach der Fähre! Die anderen Wagen waren alle meistens schon ohne Licht; sie hatten sich, Fahrer und Begleiter, bereits in ihr Schicksal ergeben, bis zum nächsten Morgen hinzuwarten. Wir beide also versuchten unser Glück und kamen noch im letzten Augenblick auf die Fähre. Dieselbe besteht aus vier großen nebeneinander gebundenen Lastkähnen, welche durch einen Raddampfer gezogen werden. Ich trat meinem Hansa also in die Rippen, und schon war er auf der Fähre. Ebenso mein Freund mit seinem Loreley. — Na, nun ging es % Stunden aufwärts nach Semendria. Die Donau ist hier 980 Meter breit; also rund ein Kilometer, und man staunt direkt als Landratte über das mächtige Wasser! Die ...
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