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... Und daran ist Manfred von Brauchitsch schuld. Als er im Vorjahre diesen schmalen kurvenrei chen Kurs, der nur zwei kurze und breite Strekkenteile enthält, den Herren Link und Stangl vorschlug, wurden Erinnerungen an den tollen Kurs des „Grand Prix von Monaco" in ihm wach und er taufte die Strecke auf den vieldeutigen Namen „Monte Carlo". Seither kommt er alljährlich als sportlicher Lei ter dieser Veranstaltung von seinem „Canale grande" am Starnberger See herüber, manchmal mit, manchmal ohne Regenschirm, fühlt sich wie auf seinem eignen Memorial, spinnt bei einem guten Tropfen ein wenig Rennfahrergam, liest ein paar schönen Frauen aus der Hand und setzt sich zum Schluß wieder in seinen Mercedes. Es ist noch immer nicht der Grand-Prix-Wagen . . . Ehe er wieder startet gen Onkel Toms Hütta, drückt er mir lange die Hand und sagt beschwö rend : „Du weißt Bescheid, mein Lieber. Du kennst ihn von früher. Conte Trossi kann heute einen .Großen Preis von Europa' gewinnen! Das müßte in jeder Nummer deiner Zeitschrift als Motto stehen.“ Manfred sah dabei aus wie ein Süchtiger. Und es klang wie ein „Ceterum censeo . ..". Di geschah, im Saal der uralten ,,Krone** jene Demon stration, die den Kreifen, die dem Motorsport gerne jenen sportlichen Idealismus absprechen, den sie sich nur hinter einem weiüen Turnerhemde ...
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