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... muß. So können, die una'bgefederten Massen möglichst klein gehalten werden, weil nun das schwere Dif ferential nicht mehr zusammen mit der Antriebsachse den Feder bewegungen folgen muß. Die Achse verbindet vielmehr nach der Bauart von de Dion einfach die Räder miteinander, um diese gegenüber der Federung korrekt zu führen. Die de Dion-Achse feierte ihre Auferstehung 1935 beim großen Horchwagen. (Anmerkung der Redaktion: Der amerikanische Cord- Wagen, der im Juli 1929 herauskam, hatte für seinen Vorderradantrieb auch schon eine Doppelgelenkachse!) Sie unterschied sich prinzipiell in nichts von der alten Grundkonstruktion von 1894. Die Achse wurde in waagerechter Kröpfung hinter dem Differential hcrumgeführt und hielt die Halbelliptikfedern genau wie bei de Dion. Als nächste kamen die Auto-Union bei ihren Rennwagen und Daimler-Benz sowohl bei den Rennwagen als auch beim „Großen Mercedes 7,7 Liter“ auf diese Achse. Der Grund war der, daß für die Rennwagen die stürzund spurtceränderliche Pendelachse wegen ihrer Führungseigenschaften und des Rei fenverschleißes nicht mehr ausreicht. So ging man zur stürzund spur- «nveränderlich arbeitenden de Dion-Achse über, aber diesmal auf kon struktiv verschiedenen Wegen. Während die Auto-Union die durch gehende Achse an gekreuzten Lenkern gegenüber dem Rahmen führte, und zwar zwecks ihrer Längsund ...
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