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... 1953 Anfang Juli dieses Jahres konnte J. A. Gregoire, einer der letzten überle benden grossen Automobilpioniere, bei beneidenswerter Gesundheit seinen 90. Geburtstag feiern (Bericht von Hp. Brühl in «AR» Nr. 27). Ihm ist unter anderem die äusserst ungewöhnliche Konstruktion des Hotchkiss-Gregoire zu verdanken. Ein Prototyp — noch als 6-Fenster-Limousine — war bereits auf dem Salon Paris 1949 vorgestellt wor den. Zu den Besonderheiten zählten nebst dem Tracta-Vorderradantrieb neun durch Patent geschützte Konstruk tionsmerkmale: — Alpax-Chassis (Längsträger mit Spritzwand und Windschutzschei benrahmen aus Leichtmetall; Ge wicht mit zwei Quertraversen aus Stahl nur 95 kg; Radstand 250 cm] — vibrationsarme Motoraufhängung — Radaufhängung von veränderlicher Flexibilität — spezielle Vorderachse — vorderer Federungsausgleich — Federungsregulierung — eigene Lenkradschaltung — spezielle Trommelbremsräder und — spezielle Montage der Metallteile Die für ihre Zeit ungewöhnlich modern geformte Karosserie, die in der Serien ausführung nurmehr vier Seitenfenster aufwies, war im Windkanal erarbeitet worden. Dazu die treffende Bemerkung im Prospekt: «... la verite technique conduit ä la beaute.» («Die Wahrheit der Technik führt zur Formvollendung.*) Angetrieben wurde der Hotchkiss-Gre goire, den das hier wiedergegebene Pro spektbild von Q. Kow in der damals üb lichen ...
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