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... VWKäfer» unterschied sich radikal von den chromübersäten Heckflossenschiffen, wie sie damals in den USA «in» waren. Der Corvair hatte eine glattflächige, klar gegliederte Form, schlicht und sehr hübsch. Seine Linie fand Nachahmer: Der NSU Prinz 4 sah aus wie ein Mini-Corvair, und selbst BMW übernahm eines der auffälligsten Stilmerkmale des Wagens, die umlau fende Chromleiste. Montiert wurde die Corvair-Baureihe in einer supermoder nen Fabrik in Willow Run, die, eigens für den Corvair, innerhalb eines Jahres aus dem Boden gestampft worden war. Technische Extravaganzen Der Corvair war für General Motors der Auslöser für eine ganze Reihe techni scher Extravaganzen. So bekam der Tempest, das Kompaktmodell von Pon tiac, eine nur daumendicke und biegsa me Kardanwelle, die sich in einem ge krümmten Schutzrohrverbarg. Getriebe und Differential waren über der Hinter achse verblockt, und als einziges zeitge nössisches Auto aus amerikanischer Produktion erhielt der Tempest einen Vierzylindermotor. 32 Viele der Monza-Spyder-Käufer leisteten sich 1964 zusätzlich Speichenradattrappen. Der Corvair alsKombi wurde kein Erfolg. In seinem ersten Jahr, 1961, ver kaufte ersich 26 042mal, aber 1962 konnten nurnoch 6078 Stück verkauft werden. 1960 gesellte sich zu der bis dahin aus schliesslich lieferbaren viertürigen Li mousine ein sehrattraktives zweitüriges Coupe, Corvair Monza genannt, ...
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