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... eine Anzahl Ferrari. Einen be sonders starken Eindruck hinterliess Maurice Trintignant. «Petoulet» fuhr fast wie in sei nen besten Tagen. Er genoss es offensichtlich, dem 12-Zylinder-Ferrari 375 MM plus, mit dem er zusammen mit Froüan Gonzales 1954 das 24-Stundenrennen von Le Mans gewon nen hatte, wieder einmal rich tig die Sporen geben zu können. 1964, bevor er den Rennsport endgültig aufgab, fuhr Trinti gnant zum letzten Mal das Mont-Ventoux-Bergrennen. Er hatte die Aufhängung seines BRM Formel 1 nach eigener Konstruktion der Bergstrecke anpassen lassen. Am Tag vor dem Rennen fuhr er dann im Training die sensationelle Zeit von H'23,3". Was aber fast nie mand wusste: Beim Chalet Reynard, ungefähr bei km 16, hatte er eine halbe Minute an gehalten, um die Konkurrenz nicht allzu sehrzu schockieren. Allerdings hatte der Wagen mehrmals auf Bodenwellen und Buckeln der Strasse aufge schlagen. Deshalb liess Trinti gnant die zusätzlich eingebau ten Aufhängungsteile vor dem Rennen wieder entfernen. Er ging also mit einem Wagen ins Rennen, der sich völlig anders verhielt als während des Trai nings. Kurz nach dem Start fingen die Gänge an, herauszuspringen, so dass Trintignant gezwungen war, fast die ganzen 21,6 Kilo meter mit gut 100 Kurven ein händig zu fahren, weil er den Schalthebel mit einer Hand festhalten musste. Ergebnis: iri7,2", d.h. Tagesbestzeit und ...
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