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... spielt sich sehr schnell ab (etwa 50mal pro Sekunde). Die Stromzuleitung zu den Zündkerzen er folgt über einen von der Kolbenstange bedienten Verteiler. An den Zündker zen springen nicht nur einzelne Funken über, sondern die Kerze funkt dauernd, sobald derVerteiler die Verbindungher stellt (Bild 2). Als Stromquelle für diese Zündanlagen dienten damals galvani sche Elemente (Batterien), die aber schon nach relativ kurzer Zeit erschöpft waren und ausgetauscht werden mussten. Dies war auch der schwächste Punkt dieser sonst gut arbeitenden Zündanlagen. i—-t Ruhmkorffscher Funkeninduktor Bild2: SchaltschemaderZündanlage einesLenoir-Motors: die Summerzündung. 44 Der deutsche Kaufmann Nikolaus Au gust Otto beschäftigte sich, angeregt durch Lenoirs Erfolge, nach 1860 mitder Konstruktion eines atmosphärischen Gasmotors. Mit dem Kölner Ingenieur Eugen Langen gründete Otto 1864 die Firma Otto & Langen. Sie verbesserten den Motor so weit, dass er auf der Pari ser Weltausstellung die goldene Medail le für den wirtschaftlichsten aller ausge stellten Verbrennungsmotoren erhielt. Mit dem Verbrauch von 80 Litern Leuchtgas pro Pferdestärke und Stunde arbeitete der Otto & Langen-Motor nur mit etwa einem Viertel des Verbrauchs des ebenfalls ausgestellten Lenoir-Motors. Die Flammenziinduitg... Bei der Zündanlage hat man jedoch bei diesen ersten Motoren von Otto & Lan gen auf ...
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