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... vergrösserte das Heckfenster, machte eine Heckklappe aus ihm und stattete das Interieur mit edlem Holz und Velours aus. Felber kaufte jeweils einen Beta in der Schweiz, fuhr damit zu Michelotti nach Turin und holte ein umgebautes Auto ab - dies nicht, bevor er Michelottis Buchhalter die Kosten für die Transformation bezahlt hatte. Miche lotti selber wollte mit dem Geld nichts zu tun haben. Dieser hochtalentierfe Mann war die Bescheidenheit in Per son. «Für einen zeichnerischen Ent wurf verlangte er Fr. 4500.-; wurde der Entwurf ausgeführt, blieb die Zeich nung gratis», erinnert sich Willy FI. Fel ber. Zwölf dieser Lancia fanden Kun den in der Schweiz, dazu vier Spider, die Felber in der Idee des berühmten Lancia Aurelia D 24 von 1955 konzi pierte und von Michelotti gezeichnet und gebaut wurden. Die Zusammenar beit endete 1980 mit dem Tod des ita lienischen Künstlers. Einen ausserordentlich gelungenen Wurf machte Michelotti mit dem in «ae»8/1990 vorgestellten Felber-Ferrari Beach car: türlos, wie die ersten FF, aber nicht mehr mit abstehenden Kot flügeln versehen. Neben den Lancia entstanden einige weitere ungewöhn liche Ferrari: so ein äusserlich vollstän dig modifizierter Ferrari BB, den der Kunde noch bei Ablieferung des Seri enmodells bestellt hatte. Als Felber den Wagen vor einem Hotel in Genf dem Besteller übergab, sahen beide zu ihrem Schrecken, dass ...
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