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... den charakteristisch geraden Linien [denken wir an den ersten VW Golf und den Lancia Delta) ansehen. Mit Kunststoffkarosserie Die Lotus-Karosserie wurde aus mit Glasfasern verstärktem Polyester — da mals Plastik, heute Kompositmaterial genannt — aufgebaut. Auch damit hatte Chapman wieder ins Schwarze getrof fen. Die Presse äusserte sich begeistert, und so konnte die Produktion schnell anlaufen. Bis sich das alte Übel aller Lo tus-Produkte wieder einmal mehr be merkbar machte: Der geniale Vater des neukonstruierten Autos versäumte es, den Esprit technisch «reifen» zu lassen, und überhörte zudem noch den Ruf nach höherer Qualität. Der «gu'vner» hatte nämlich die Angewohnheit, nie zu rückzuschauen, nur die Zukunft im Au ge zu behalten. So passierte es, dass ver schiedene neue Esprit-Varianten lan ciert wurden, während der treue Kunde, vom Pech verfolgt und fluchend, am Strassenrand stehen bleiben musste. Doch derartige Situationen gehören — es scheint kaum glaubhaft, aber es ist wahr — heute, bald acht Jahre nach Chapmans unerwartetem Ableben — der Vergangenheit an. Mit Geld von Ge neral Motors hat Mike Kimberley die Lotus Car Ltd. reorganisiert. Heute sieht er seine Bemühungen in dem Mitte 1989 vorgestellten Esprit SE Turbo belohnt. Dieses Auto bedeutet für Lotus einen neuen Anfang. Weicher gestaltete Form Die Lotus-Designer Peter Stevens und Colin Spooner standen vor ...
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