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... lang es aber, den Wagen für das Rennen wieder auf seine vier Räder zu stellen. Nach drei Runden musste Huber — an dritter Stelle liegend — aber mit Motor schaden aufgeben. Überhaupt wurden die Wagen beim Training arg strapaziert. Ob die Fahrer wohl ihre Routine verloren hatten? Überdrehte Motoren, verbeulte Kotflü gel und eingedrückte Dächer bildeten keine Ausnahmen! Verschiedene Fahrer zogen denn auch ihre Wagen aus dem Rennen und erschienen nicht einmal am Start. Corrado Cupellini mit seinem Ferrari Dino und Giorgio Schön mit dem schnellen Ferrari SWB fuhren z. B. nur einige Trainingsrunden. Und Giulio Dubbinis wunderschön restaurierten Ferrari Testa Rossa haben wir sogar nur im Fahrerlager bewundern können. Monza aber hätte den Ruf einer italieni schen Rennstrecke verloren, wären nicht doch wenigstens einige Ferrari ge fahren. Mauro Galli brachte einen ziem lich verbeulten 250 GTE auf einen 11.Platz; auf dem 14. folgte ein noch schlechter aussehender Ferrari Lusso. Überhaupt hatten diese für Rennen we niger geeigneten Ferrari in der GTS- Klasse ab 1960gegen die rasend schnel- 16 PierreLe Grand mitseinem Lancia Flaminia 3C. len Alfa Romeo Tubolare keine Sieges chancen. Chiapparini und Donzelli er oberten mit diesen Wagen die ersten zwei Ränge. Der in dieser Klasse einzige Schweizer Konkurrent, Pierre Le Grand, lenkte seinen Lancia Flaminia 3C im merhin auf den 16. Platz. ...
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