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... Fiatseine Meinung nicht äussern. Jetzt sah alles anders aus. Bei Alfa konnte erselbstän dig arbeiten, und so entstand seine Ver sion des Fiat 805/405-Motors. Am auffal lendsten war wohl der Antrieb der Nockenwelle, welchen Jano mit Zahn rädern statt mit einer Königswelle ver sah. Am bedeutendsten waren Janos' Verbesserungen am Kompressor und an den Venlilfedern. Beim französischen Grand Prix 1924, derauf dem Circuit von Lyon ausgetra gen wurde, standen die Alfa Romeo P2 als unbeachtete Fahrzeuge zwischen den bestenRennwagen derWelt, bis sie direkt nach dem Start in Führung gin gen. Ascari führte das Feld von 20 Wa gen die ganze Zeit überan, bis kurz vor Schluss des 810-km-Rennens ein defek ter Zylinder seinen P2 aus dem Kampf warf. Teamkollege Campari gewann das Rennen mit seinem P2, während sich Wagner mit einem P2 aufdemvier ten Rang hinter zwei Delage mit V12- Motor plazierte. Alfa Romeo war auf einmal weltberühmt. Der Grundstein für eine der grössten Grand-Prix-Kar rieren wargelegt, und das dankJano! Von Sieg zu Sieg Der P2 fuhr von Siegzu Sieg, und es ge lang dem Werk, diese Erfolge in kom merzielle Gewinne umzuwandeln. Im Herbst 1924 machteJano denVorschlag, einen leichten und leistungsstarken SechszylinderfürdenGebrauchaufder Strasse zu bauen. Er stiess damit auf of fene Ohren, und schon im April 1925 war ein Prototyp fahrbereit. Das Kon zeptwartypischJano. ...
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