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... Descartes,1947 Emile Claveau zählte zur Gilde jener be sonders einfallsreichen französischen Automobilingenieure, die sich mehr' durch ihre Ideen als durch geschäftliche Erfolge auszeichneten. Claveau hatte sich bereits in der Zwischenkriegszeit mit der Stromlinie und dem Frontan trieb befasst. Sein — vermeintlich — grosser Wurfaberwar der Claveau Type «Descartes» (genannt nach dem von ihm verehrten Philosophen), der in der Tat seiner Zeit in etlicher Hinsicht weit vor aus war. Auch wenn der in unmittelba rer Nachkriegszeit entstandene Farb prospekt die viertürige Limousine in der damals üblichen Darstellungsweise leicht gestreckt zeigt, so stand ihm der 1949 auf dem Genfer Salon gezeigte, lei der ein Einzelstück gebliebene Original- Prototyp hinsichtlich generöser Gestal tung keineswegs nach. Der Claveau Descartes war ein bereits mit vollständig glatten Seitenflächen, al so ohne Kotflügelkonturen gebauter sechsfenstriger Sechssitzer. Sein Rad stand erreichte 307 cm, die Gesamtlänge 497 cm; er war 177 cm breit und 155 cm hoch. Dabei wurde das Leergewicht mit nur 900 kg angegeben. Für den Antrieb — wohlverstanden auf die Vorderräder — sorgte ein äusserst moderner V8-Motor von 2,3 Liter Inhalt mit obenliegen den Nockenwellen, halbkugelförmigen Brennräumen sowie im Winkel von 90 Grad schräg hängenden Ventilen. Ganz ungewöhnlich war zudem die Ka ...
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