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... 500 Mitarbeitern bei Firestone werden 30 000 von der neuen Gesellschaft übernommen. Der Rest ist in den Einzelhandelsgeschäften und anderen Aktivitä- ten der Firestone-Gruppe beschäftigt, die dem Konzern verbleiben. Diese «Rest-Firestone» wird im wesentlichen noch aus 1500 Verkaufsstellen mit einem Jahresumsatz von rund 1 'A Mia $ bestehen. Mit dem Einstieg in das Firestone-Geschäft erhält der japanische Reifenhersteller, der nach Goodyear und Michelin dnttgrösster Reifenproduzent der Welt ist, einen stärken Zugang zum europäischen Markt. Firestone betreibt Reifenfabriken in Portugal, Spanien, Frankreich und Italien. Die beiden Unternehmen werden jetzt die Einzelheiten eines endgültigen Vertrags aushandeln. Nach Abschluss der Verhandlungen wird Firestone eine ausserordentliche Hauptversammlung einberufen, um den Verkauf genehmigen zu lassen. Die Dollarschwäche hat die weltweite Konzentrationswelle in der Reifenindustrie beschleunigt. Das US-japanische Mammutvorhaben - sofern es von den Aktionären und Aufsichtsbehörden genehmigt wird - wä- re die zweite «Grosshochzeit» im Reifensektor in jüngster Zeit: 1987 hatte der führende westdeutsche Reifenhersteller Continental Gummi-Werke AG (Hannover) auf dem weltgrössten Reifenmarkt von der Gencorp für 650 Mio Dollar die General Tire 4- Rubber Co übernommen. Vorher hatte General Tire mit zwei ...
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