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... noch ein ganzes Jahrzehnt verstreichen, ehe die Eidgenossen diese Nachwuchsformel entdeckten. Nun, so billig, wie es die Formel- Ford-Promotoren haben möchten, ist diese Rennformel auch wieder nicht mehr. War ein startbereiter Lola 1979 noch für rund 19 000 Franken zu haben, so sind die Preise für ein komplettes Fahrzeug inzwischen auf gute 26 000 Franken angestiegen. Praktisch alle Fahrgestelle werden in England gebaut, das Pfund hat angezogen, ebenso nützen die Briten den Umstand, dass nur sie solche Autos produzieren, aus und lassen die Preise nach oben schnellen. Bekanntlich ist der Ford-1600-GT- Motor das Kernstück dieser Monopostoformel. Dieses Aggregat darf nur geringfügig modifiziert werden, die Leistung beträgt maximal 110 PS, Monocoquechassis sind verboten, ebenso die Heckflügel oder Spoiler. Gefahren wird mit einem Pneutyp (Kleber) aus der Serienproduktion. Schon im ersten Jahr (1979) haben sich rund zwanzig Konkurrenten an den Formel-Ford-Rennen, die im Rahmen der Schweizer-Meisterschafts-Läufe ausgetragen wurden, beteiligt. Voriges Jahr waren es rund dreissig. Erster Trophy-Sieger wurde Pierre-Alain Lombardi. 1980 ging der Titel an Christophe Nicod, der neben dem Preisgeld von rund 4500 Franken auf Kosten des Schweizer Formel-Ford-Clubs am Formel- Ford-Festival in Brands Hatch teilnehmen durfte. Für den Trophy-Sieger 1981 hat man einen besonderen ...
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