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... jeden Tag im Jahre 1977 werden dort etwa 690 Tonnen an Kohlenwasserstoffen emittiert werden; zwei Drittel der Emissionen werden offiziell auf Autos zurückgeführt. 690 Tonnen sind um 520 Tonnen mehr, als maximal zulässig sind (bzw. sein werden im Jahre 1977). Von diesen 520 Tonnen könnte man 141 Tonnen durch verschärfte Emissionskontrollen für Industriebetriebe beseitigen, 181 Tonnen wird man durch Emissionskontrollen für Autos und durch Umwandlung von Benzinmotorfahrzeugen in andere Fahrzeugtypen los. Und die restlichen 198 Tonnen verschwinden, wenn man Benzin rationiert, so dass die Fahrer gezwungen werden, ihre Autos weniger zu benützen. Eine negative Milchmädchenrechnung, und dazu noch eine mit chemischphysikalischen Komplikationen. Erstens nämlich ist dauernd von Kohlenwasserstoffen die Rede, aber diese sind am echten Smog an sich unschuldig; schuldig sind vielmehr die Emissionsbestandteile, die sich unter dem Einfluss des Sonnenlichts zu einer Oxydierung hergeben, die «oxidants» Ueber die Menge der «oxidants» liegen keine zuverlässigen Daten vor: die Ingenieure richten sich nach der Faustregel, dass eine Halbierung der Kohlenwasserstoffmenge wohl auch eine Halbierung der «oxidants»-Menge mit sich bringt, vielleicht stimmt das, vielleicht auch nicht. Zweitens aber: Wie und wann und warum die smogproduzierenden «oxidants» wirken, ...
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