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... kommen!» Und sein Erzieher, ein thessalischer Sklave, stiess ihn an und sagte: «hörst du nicht?», nahm ihn beim Arm und führte ihn sogleich in einem leichten Laufschritt zu den Strategen zurück. Aristeides stritt eben mit dem Anführer der tausend Platäer, die erst zu spät zu den Athenern gestossen waren (als der Sieg fast schon entschieden war), und überhäufte ihn mit Vorwürfen, auch Miltiades machte den Platäern Vorhaltungen, Aeschylos jedoch, Dichter, sah bloss dem schönen Knaben entgegen, der über das Blachfeld auf die Feldherren zulief und dessen blonde Haare weh- ' ten. Auch als Pantarkes schon vor den Strategen stand, stritt man noch immer mit den Platäern, dann aber wendete Miltiades sich herum, sah. den Knaben und sagte: «Wir werden keine Reiter aussenden, Pantarkes, sondern, weil der Sieg ein so grosser ist, soll dir, als einem der vornehmsten unter den Knaben, persönlich die Ehre zuteil werden, die Siegesbotschaft heimzubringen, und zwar auf die alte, heilige Art: im Lauf. Die Väter deiner Väter waren ja Götter, und die Mütter deiner Mutter sind Königinnen gewesen. So bist du es wert, die Nachricht vom Siege zn überbringen. Lauf zu!» Pantarkes, nicht älter als sechzehn oder siebzehn Jahre, war noch ein wenig ungeschickt im Umgang, stand da und wusste im Augenblick nicht, was er auf diese Auszeichnung, um die ihn alle andern Epheben beneiden ...
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