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... war in diesem Jahr selbst nach der vierten Etappe der Ausgang nicht gewiss. Nach 2822 mörderischen Kilometern lagen in der (inoffiziellen) Gesamtwertung nicht weniger als zehn Konkurrenten innerhalb einer Zeitdifferenz von. nur zwei Stunden beieinander, eine Spanne, die bei einem Strassenrennen der Art des Gran Premio sehr gering ist, wenn man berücksichtigt, dass ja hier nicht nur gefahren, sonjäern nicht selten am Wagen gebaut wird, und allein schon ein Verteilerschaden, eine beschädigte Felge oder der Verlust des Wasser^ oder Oeivorrats eine Mannschaft ein oder zwei Stunden zurückwerfen kann. Der Verlauf des diesjährigen Gran Premio war insofern besonders aufschlussreich, als sich wieder einmal bestätigte, dass bei einer solchen Prü- fung weder der Zylinderinhalt noch die Motorleistung die ausschlaggebenden Faktoren sind. Ausgenommen davon bleiben natürlich die Qualitätsfahrzeuge wie eben ein Mercedes-Benz 300 SE, ein Alfa Romeo Giulia oder ein Lancia, bei denen die Leistung in einem ganz anderen Verhältnis zu den restlichen E^snschaften des Wagens steht wie z. B. bei einem Ford Mustang, einem Dodge Dart oder einem Chevy II. D'^se bittere Erfahrung musste Oscar Cabalen machen, der mit seinem fabrikneuen Mustang den Sieg in der Tasche zu haben glaubte. Aber schon In der ersten Etappe gab das Differential seinen Geist auf, und Cabalen verlor 1 ...
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