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... nochnicht Profi ist, hilft das Programm Momentanverbrauch weiter. Damit wird jede Steigung zum Horrortrip, Gefälle entspannen das Nervensystem. Mit Kellerdrehzahlen schlüpftman durch den Verkehr. Statt andere auszutricksen, zelebriert man die Tricks des Benzinsparens. «9,9», welch ein Triumph! Und beim nächsten Mal wird die Zielsetzung noch ambitionierter «Reset» vor dem Kaltstart: Riesenfrust. Nach fünf Minuten erscheint immer noch «14,5» auf dem Display. Nie mehr wird man den Wagen zum Brötchenholen nutzen. Allein beim Gedanken daran, wie die Kaltstartanreicherung den Ölfilm an den Zylinderwänden wegspült, wird einem schlecht. Fuhren wir früher am liebsten bis in die Migros hinein, sostellen wir das Auto nun bei der erstbesten Gelegenheit ab. Das erspart Rangiermanöver, der Rechner quittiert mit unverändertem Durchschnittsverbrauch Das neue Ziel sind nun 9,5 Liter auf 100 Kilometer. Wir lernen, davon zu profitieren, dassdas Auto eine Schubabschaltung hat, richten unseren Blick so weit wie möglich nach vorne und bewegen uns talwärts im Kolonnenverkehr weitestgehend mit Verbrauch 0,0. Selbst 8,9 Liter scheinen nicht mehr utopisch. Während wir weiter vorwärts fahren, meldet der Computer ergriffen steigende Tankreichweite. Zügig, aber vorausschauend, funktioniert also. Je mehr Gänge man hat, umsomehr können beim Beschleunigen übersprungen ...
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