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... die genügend Budget gehabt hätte, die Stratos-Equipe mit dem Funken einer Chance zu attackieren, wäre Opel gewesen, doch als man die Technik des Kadett nicht und nicht in den Griff bekam, wurde eine Pause eingelegt. Statt WM gab's Aufbau, Test und Training. Durch «unabsichtlich» zugetragene WM-Punkte von Opel-Privatiers haben sich aber trotzdem 42 Punkte angehäuft — genug, um zumindest rechnerisch noch eine Gefahr für Lancia zu bleiben, es sind ja noch drei Bewerbe ausständig (San Remo, Korsika, RAC) und die Punktedifferenz beträgt bloss 20 Zähler, genau gleichviel, wie ein Sieg einbringt. Lancias Glanz und Elend: Der Glanz ist der Stratos, und das Elend ist, dass dieser Typ vom Verkauf her eine Null, ein Riesen-Flop, ist. Die Produktion ist schon längst eingestellt, doch noch immer stehen fast zweihundert Stück herum. Bei allen Erfolgen fehlt also die Reflexion aufdas Pro1- dukt, und da muss man sich schon «ein bisserl in den Sack lügen», um mit der These, es ginge nur ums Firmen- Image, operieren zu können. Zum Teil stimmt das natürlich, es geht um Lancias Image, um das des Fiat-Konzerns, um jenes Italiens überhaupt. Aber dass ein Kadett-Sieg der Firma Opel mehr bringt als ein Stratos-Sieg der Firma Lancia, versteht sich von selbst. Zum Glück hat der Rallyesport so viele Facetten und Stolpersteine und Fallstricke, dass auch das überlegenste Auto ...
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