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... werden die vorderen Bremsen individuell aktiviert und, sofern dies nötig ist,wird gleichzeitig Gas zurückgenommen. Weil beim Cadillac, ganz im Gegensatz zu europäischen oder japanischen Nobellimousinen, nicht die Hinter-, sondern die Vorderräder angetrieben werden, konzentriert sich der Stabilitätseingriff imwesentlichen auf die gelenkten und angetriebenen Vorderrä-der. Die Verantwortlichen von Cadillac scheuten sich nicht, beider Präsentation ihres Stabilitätssystems eine ebenfalls mitFahrdynamikregelung dotierte S-Klasse-Limousine von Mercedes-Benz zum direkten Vergleich bereitzustellen. Drohtbeispielsweise der grosse Mercedes im Grenzbereich ausser Kontrolle zu geraten, greift dieElektronik recht rabiat ein, d. h., der schwere Wagen wirdzünftig «zusammengebremst». Unter denselben Bedingungenzeigt der Cadillac deutlich weichere Reaktionen, der Fronttriebler wird sanft, aber bestimmt auf Kurs getrimmt. Dieser Unterschied, der auch als sportliche bzw. komfortbetonte Auslegung gewichtet werden kann, dürfte zu einem guten Teil konzeptbedingt sein. Bei einem konventionellen Fahrzeug lenken die angetriebenen Hinterräder immer in irgendeiner Weise mit, neigt dochbeispielsweise das Heck bei zuviel Power zum seitlichen Wegwischen. Beim Fronttriebler hingegen rollen unter Last dienicht angetriebenen Hinterrä- der «leer» mit und demzufolgestets brav ...
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