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... und 31. (Werkbild) Kommentar Schwellenangst im Stadtverkehr Vor dreissig, vierzig Jahrennoch geisterte die «verkehrsgerechte Stadt» in zahlreichen Politikerund Planerköpfen herum. Seither habensich die Zeiten und Mentalitäten gewandelt. Heutzutageist sogar der Begriff «stadtgerechter Verkehr» für viele suspekt. Andere wollen inden Zentren überhaupt keinen Verkehr mehr dulden. Derartige Postulate sind mindestens ebenso abwegig wiedie längst begrabenen Ideen von stadtquerenden Autobahnen und ähnlich monströsen Projekten, denn ohne Verkehr — egal ob öffentlich oder privat — geht auch inden Zentren nichts. Was hingegen immermehr nottut, ist der Einsatz stadtgerechter Verkehrsmittel, d. h. möglichst kompakter, lärmund schadstoffarmer, ja schadstofffreier Fahrzeuge. Stichworte dazu sind Katalysator, HybridundElektroantriebe. Gerade für den Einbis Zweipersonentransport zeichnen sich interessante Perspektiven in der Form kleiner, wendiger Elektrofahrzeuge ab. Ihr Nachteil: der (noch) zu hohe Preisund die begrenzte Reichweite. Diese fällt allerdings imNahverkehr nicht ins Gewicht, wie wir während der mehrwöchigen Erprobung eines Prototyps auf der Basis eines zweiplätzigen Kleinstautos feststellen konnten. So ideal solche Kleinfahrzeuge für das Zirkulieren in den Zentren sind, so unangepasst sind in vielen Fällen die Verkehrsanlagen. Dazu ...
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