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... Messer zwischen die Zähne: Die jungen Fahrer zollten dem damals 49-Jährigen gehörig Respekt. Wir sind aber nicht nach Wattwil im sanktgallischen Toggenburg gereist, um mit Kobelt über sein Palmares zu sprechen, sondern weil wir davon gehörthaben, dass er im November vergangenen Jahres auf seinen Neubau angestossen hat. Wir wollten wissen, wie einer dazu kommt, ausgerechnet in einer sich abzeichnenden Rezession und im Umfeld sinkender Werkstattumsätze den Bau eines neuen Garagenbetriebes voranzutreiben. Und wir wollten von Kobelt erfahren, wie es sich in einem Betrieb leben und arbeiten lässt, der fast bis auf den letzten Pinselstrich den Vorgaben derVolkswagen AG entspricht. Denn der Neubau in der neu geöffneten nen zu öffnen. Kobelts ehemaliger Vermieter musste sein Objektschliesslich zur Hälfte der erhofften Summe veräussern. Und der Exrennfahrer freut sich über einen Komplex, der genauso vielgekostet hat wie die vom früheren Eigentümer der Garage Kobelt geforderte Summe. Ein bisschen Glück gehört natürlich auch zum Erfolgserlebnis. Mit der neu aufstrebenden Marke Volkswagen im Rücken war es vergleichsweise leicht, von den Banken die notwendigenGelder loszueisen. Und Kobelts Position als ehemaliger Lokalmatador - das Hemberg-Bergrennen fand sozusagen vor seinerHaustüre statt (dort erarbeitete er sich vermutlich jeweils einen Trainingsvorsprung) ...
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