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... betreute Formel- Ford-Aufsteiger Pantillon trotz etwas unsicherer Wetterlage, um die zwei pro Veranstaltung zugelassenen Reifensätze optimal auszunutzen. Nachdem sie ihre Möglichkeiten bereits bei privaten Tests am Freitag ausgelotet hatten, nahmen sie nur am theoretisch schnelleren Sonntagstraining teil. Die Rechnung ging auf- Bossy kam als einziger unter 1*17" und stellte damit seinen Reynard 893-Alfa auf die Pole Position. Pantillon brillierte auf einem identischen Auto bei seinem Debüt in der Königsklasse mit Rang 3 hinter Jo Zeller, aber vor Jacques Isler, Yolanda Surer und Christophe Hurni. Der Optimismus der Rechsteiner-Truppe wurde allerdings im Warmup gedämpft, stellte man doch fest, dass die Reifen an den Reynard schon nach wenigen Runden viel von ihrer Effizienz verloren, während Jo Zeller mit dem neuen Ralt-Chassis seine Kadenz problemlos halten konnte. Wegen eines harzenden Kupplungsmechanismus produzierte Zeller für einmal keinen seiner gefürchteten Superstarts, sondern Bossy ging als Leader in die erste Kurve. Der Oetwiler Hess sich allerdings nicht abschütteln, und bald wurde klar, dass der Romand den ersten Platz auf die Dauer nicht verteidigen konnte. Der Reynard begann nämlich in gewissen Partien des Circuits stark zu untersteuern, und im zwölften von zwanzig Umgängen bremste ihn dann Zeller vor der Haarnadel ...
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